Berichte
31.01.2012, 18:37 Uhr | WN v. 31.01.2012
„Bürger einbeziehen“
Landtagsabgeordnete und Bürgermeister im Gespräch
Kurze Wege und ein schneller Austausch sind sowohl Astrid Birkhahn als auch Joachim Schindler wichtig. Deshalb treffen sich die CDU-Landtagsabgeordnete und der Bürgermeister regelmäßig, um sich über aktuelle Themen zu unterhalten. Jetzt war die Politikerin wieder einmal in der Bevergemeinde zu Gast.
Zwei, die sich gut verstehen: die CDU-Landtagsabgeordnete Astrid Birkhahn und Joachim Schindler. Foto: Teuber

So mancher mag Landespolitikern vielleicht zuweilen eine lange Leitung unterstellen. Auf Astrid Birkhahn und Joachim Schindler trifft das aber sicher nicht zu. Die CDU-Landtagsabgeordnete und der Bürgermeister haben vielmehr seit geraumer Zeit einen guten Draht zueinander. Um den zu erhalten, pflegen sie regelmäßig den Austausch über aktuelle Themen. Gestern war die Politikerin wieder einmal zu Besuch in der Bevergemeinde.

Schwerpunktthemen des Zwiegesprächs im Rathaus war zum einen die Verbundschule, deren positive Entwicklung für die Everswinklerin, in deren Heimatort es eine noch junge, vergleichbare Einrichtung gibt, natürlich besonders interessant ist. Zum anderen wurde über erneuerbare Energien und die Finanzen geredet.

Einig sind sich Astrid Birkhahn und Joachim Schindler darin, dass die Gemeinde in Sachen Windenergie Potenziale vor Ort ermitteln sollte. Klar ist für beide aber auch, dass die Bürger in jedem Fall einbezogen werden müssten. „Ohne Mitnahme der Betroffenen sind solche Projekte nicht umzusetzen“, erklärte die Christdemokratin. Zu den dezentralen Lösungen müssten künftig jedoch auch Biogasanlagen wie jene zählen, die seit Kurzem das neue Baugebiet Kohkamp versorge.

Mit Blick auf die leere Ostbeverner Haushaltskasse stellten die Gesprächspartner fest, dass die Gemeinden mit ihren Problemen nicht allein gelassen werden dürften. „Die Regierung muss ernsthaft über eine Verschuldungsgrenze nachdenken und Mittel zurücklegen, um eine Entschuldung herbeizuführen. Nicht später, sondern jetzt“, so Birkhahn.

Die Politikerin versprach, die Ergebnisse ihrer Zusammenkunft mit Joachim Schindler „nach Düsseldorf zu tragen“, um dort deutlich zu machen, welche Sorgen die Regionen hätten und was für diese wichtig sei.

„Es muss auch in der Landesregierung deutlich werden, dass rund 50 Prozent der Fläche aus dem ländlichen Raum besteht und dass dessen Sorgen gleichwertig mit denen der Städte sind“, so Astrid Birkhahn.


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